Digitale Transformation & Einführung Data Governance

Standard Data Governance Organisation

Die Einführung der Data Governance Rollen erfolgte über den Best-Practice-Ansatz von dataspot. Aufgrund der Organisationsstruktur der Wiener Linien wurde schnell deutlich, dass zusätzlich zu einem/r zentralen Metadatenmanager:in, der im fachlichen DX-Support angesiedelt ist, auch dezentrale Metadatenmanager:innen in den Hauptabteilungen Infrastruktur, Fahrzeugtechnik und Betrieb benötigt werden.

DX-Bedarfsmanagementprozess

Besonders wichtig war die Abbildung der Zuständigkeiten im Bedarfsmanagementprozess. Als Anlaufstelle für Datenkonsumenten mit datenrelevanten Bedarfen fungieren DX-Bedarfsmanager:innen.  Sie haben den Überblick über die Anforderungen und allokieren die Ressourcen. In der Software ist es möglich, die Bedarfe zu definieren und fehlende Datenbeschreibungen hinzuzufügen, was Aufgabe der Data Stewards und der Business Expert:innen ist. Eine Integration mit JIRA erlaubt es, dass ein Ticket (in Jira) mit der konkreten Datenanforderung (in dataspot.) verknüpft wird und alle im Workflow benötigten Informationen direkt im Ticket ersichtlich sind. Das integrierte Workflowmanagement in dataspot. unterstützt die Bearbeitung, Abstimmung, Freigabe und Veröffentlichung von umgesetzten Datenbedarfen.

 

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Herr Dusek
tbd

Die Rolle der Data Scientists

Neben den klassischen Data Governance-Rollen galt es, die Aufgaben der Data Scientists zu verankern. Da diese sehr stark im Fachbereich aktiv sind und nicht nur Datenprodukte erzeugen, sondern dort auch Fachdatenanalyse betreiben, wurden sie als „Data Professionals“ in die Data Excellence Organisation aufgenommen. Diese können in der dataspot.-Software als Verantwortliche eines Analytics-Use Cases zugeordnet werden. Dadurch ist klar, dass sie die Erlaubnis der Fachexpert:innen haben, die Daten für Data Science zu verwenden. Darüber hinaus wurde ein exploratives (agiles) Vorgehen entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse von Data Scientists eingeht und im Tool abbildet.

Im Organisationsmodell können alle Rollenprofile ausführlich beschrieben und die Berichtslinien definiert werden.

Ebenso können Gruppen eingerichtet werden, beispielsweise auch Projektteams, die man bestimmten Datenbereichen zuweist und berechtigt.

Auch die Aufgaben der einzelnen Rollen können strukturiert hinterlegt werden.

Zusätzlich wird in einem personalisierten Dashboard angezeigt, welche Datenelemente eine Person verantwortet, welchen Typs diese sind und welchen Status sie haben.