Wer steht hinter dataspot.?

Das Unternehmen dataspot. gmbh, das 2016 gegründet worden ist und seinen Sitz in Linz und Wien hat, hat sich zum Ziel gesetzt seine Kunden den Wert ihrer unternehmensweiten Daten aus einem fachlichen Blickwinkel erkennen zu lassen. Wie das gelingt und was hinter dataspot. steckt, erzählt eine der Geschäftsführerinnen, Mag. Michaela Mader, in dem folgenden Interview.

Wie und wann kam es zu der Idee, die dataspot. zu gründen?

Michaela Mader: In unseren vielen Consulting-Jahren kam es immer wieder vor, dass BI-, Analytics- und DWH-Projekte nicht die gewünschten Ergebnisse zeigten. In den seltensten Fällen lag es an der Technologie, sondern meist an den Daten. Entweder waren sie nicht ausreichend verfügbar oder die Qualität war zu schlecht. Da entschieden wir, dass wir den Daten mehr Aufmerksamkeit schenken wollen, und zwar mit Data Governance und Datenmanagement auf der Fachseite des Unternehmens und gründeten dataspot.

 

Wer steckt hinter dem Team dataspot. und welche Rolle füllen die Personen aus?

Michaela Mader: Barbara Kainz und ich haben uns bei IBM kennengelernt. Dort haben wir gemeinsam – Barbara als DWH-Expertin und ich als Business Consultant – große, komplexe BI- und DWH-Projekte umgesetzt. In der dataspot. verantwortet Barbara Kainz die Consultingsparte und ist Chefin der Projekt-Delivery. Für die Entwicklung unserer Metadatenmanagement-Software konnten wir unseren Informatiker, Alexander Kainz, gewinnen. Er war zuvor über 25 Jahre als Lead-Software-Architekt bei einem führenden Softwareanbieter tätig und ist nun unser technischer Direktor. Ich zeichne zusätzlich für Marketing, Sales und Business Development verantwortlich. In unseren Projekten werden wir von einem Team an erfahrenen Senior und Managing Consultants unterstützt.

 

Welche Vision verfolgt dataspot.?

Michaela Mader: Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihre Daten in den Griff zu bekommen und diese für ihr Geschäft nutzen zu können. Dazu braucht es eine klare Strukturierung des Daten-Themas mit all seinen Facetten und ein Management des Changes im Unternehmen. Mit Einführung einer Data Governance und eines fachlichen Metadatenmanagements kann man einen neuen Umgang mit Daten nachhaltig in der Organisation verankern und eine zukunftsträchtige Datenkultur schaffen.

 

Wer ist die Zielgruppe von dataspot?

Michaela Mader: Alle Organisationen, die ihre Daten in Ordnung bringen wollen. In erster Linie sprechen wir große Unternehmen mit vielen Daten und komplexem Business an. Anlass für eine Data Excellence-Initiative können sowohl regulatorische Vorgaben als auch Digitalisierungsvorhaben sein. Wenn die Awareness im Unternehmen ausreichend vorhanden ist, kommen entweder der Chief Data Officer (CDO), der Datenplattform-Verantwortliche oder auch Data Scientists auf uns zu.

 

Welche Branchen und Kunden werden von dataspot. betreut?

Michaela Mader: Grundsätzlich ist unser Data Excellence-Ansatz branchen- und technologieunabhängig. Zu unseren Kunden zählen Banken, Unternehmen aus der Energiewirtschaft, dem Gesundheitswesen und produzierendem Gewerbe und aus dem öffentlichen Sektor, wie beispielsweise Kommunen oder Sozialversicherung.

 

Wer sollte sich für dataspot entscheiden?

Michaela Mader: Jeder, der Nutzen aus seinen Daten ziehen will. Insbesondere jene Organisationen, die sich zum Ziel gesetzt haben, „data driven“ zu werden und sich des dazu notwendigen Paradigmenwechsels bewusst sind, sind bei dataspot. gut aufgehoben. Unser Ziel ist es, dass sich Unternehmen weiterentwickeln und die Fähigkeit entfalten, ihre Daten im Griff zu haben. In unseren Projekten bestehen wir deshalb darauf, die MitarbeiterInnen eines Unternehmens zu enablen, um Data Governance nach einem Einführungsprojekt selbst weiter ausrollen und „leben“ zu können.

 

Was macht das Unternehmen so einzigartig?

Michaela Mader: Damit Unternehmen ihre Datenschätze entdecken und verstehen können, haben wir eine fachliche Metadatenmanagement-Software entwickelt. Wir bieten damit eine zentrale Stelle, an dem das Wissen über die Daten verwaltet und allen MitarbeiterInnen zur Verfügung gestellt wird – Stichwort Business Glossar. Wir setzen dabei auf Industriestandards, Open-Source Frameworks und intuitive Bedienung–auch auf mobilen Endgeräten. Somit „lebt“ das Wissen über die wertvollen Unternehmensdaten und kann für weiterfolgende Projekte und Datenauswertungen eingesetzt werden.

 

Abschließend: Wo wird dataspot in fünf Jahren stehen?

Michaela Mader: Wir werden die Themenführerschaft zu Data Excellence in DACH übernommen haben und bedeutende Kunden in allen Branchen haben, die dank unseres Frameworks und unserer Metadatenmanagement-Software ihre Daten beherrschen, dadurch die Digitalisierung bewältigen und einen echten Mehrwert daraus ziehen.